Die drei ungewöhnlichen Freunde
Widmung
Für meine kleine Schwester Thaleria,
die nun über den Sternen wacht,
und für meine neugeborene Nichte Thalsaria,
die das Licht dieser Welt erhellt.
Möge dieses Buch ein Funke der Liebe sein,
der Vergangenheit und Zukunft verbindet,
Erinnerungen bewahrt und neue Träume weckt.
Mit all meiner Liebe,
Thalorion Emberspark
Eins
Im Auftrag von Baronin Margot van Houndvill.
Elfenjahr – Wenn Friedensblümchen schlafen
6. Geschichte
Laura und Lukas hatten es sich unter dem großen Apfelbaum in Tanissas Garten auf einer Decke gemütlich gemacht. Sie hatten mit ihr jede Menge bunter Kissen herausgeholt und die Sommersonne glitzerte durch das Blätterdach ins Magierviertel hinab. Mit Bedauern meinte Laura:
“Schade, dass der Sommer irgendwann zu Ende ist. Die schönen Blumen sind dann wie weggeblasen und im Winter ist alles so leergefegt und kahl.”
Elfenjahr – Erdbeertransport
5. Geschichte
“Wo willst du denn hin?”
Erstaunt sah Lauras Mutter ihre Tochter an.
“Du siehst aus, als würdest du auf die Jagd gehen!”
Elfenjahr – Allein
4. Geschichte
Inzwischen war der Frühling fast schon zum Sommer geworden. Die Sonne schien warm. Lukas kam heute etwas später in den Kindergarten.
Seine Mutter hatte frei und sie konnten sich Zeit lassen. Er freute sich und wollte mit Laura im Sand eine große Burg bauen mit tiefem Graben. Bei dem Wetter konnten sie ihn bestimmt mit Wasser füllen.
Mein Malbuch aus Kul Tiras
Fauns Fabelwesen
Elfenjahr – Der Schulausflug
3. Geschichte
“Lukas, ich habe ein Butterbrot, kleine Tomaten und Tee mit. Und du?”, fragte Laura.
“Moment, ich schaue nach!”
Doch dazu kam Lukas nicht mehr. Kirsten rief: “Alle Schulkinder zu mir, wir wollen los in die Schule.” Laura und Lukas freuten sich. Heute waren sie als zukünftige Schulkinder eingeladen. Sie würden die Schule kennenlernen. “Der Weg ist nicht weit. Ich bin ihn neulich mit Mama gelaufen”, sagte Lukas. “Wollen wir nachher wieder unser Frühstück teilen?”
Elfenjahr – Ein besonderer Tag
2. Geschichte
Lukas war hellwach, obwohl die Vögel ihr Morgenkonzert gerade erst begannen. Geweckt hatte ihn das aufgeregte, helle Gefühl in seinem Bauch und seinem Herz. Es schien in diesem Moment seinen ganzen Körper zu erfüllen. So sehr, dass seine Beine gar nicht mehr stillhalten wollten.


