Verführt von verbotener Magie und getrieben von Machtgier, entfesselt Kel’Thuzad die dunklen Mächte der Nekromantie und wird zum treuesten Diener des Lichkönigs – ein packender Abstieg in die Verdammnis.
Krieg der Sandstürme
Memoiren eines Zeitzeugen
Von einem anonymen Autor der Kaldorei
Vorwort
Ich schreibe dieses Buch, damit dieser Krieg nicht in Vergessenheit gerät. Viele Freunde haben ihr Leben dafür gegeben.
Ungebrochen
Eine bewegende Geschichte über Verlust, Transformation und Wiederentdeckung von Hoffnung und Stärke.
Die Gründung von Quel’Thalas
Die von Dath’Remar angeführten Nachtelfen verließen Kalimdor und forderten die Stürme des Mahlstroms heraus. Viele, viele Jahre zogen ihre Flotten durch die Trümmer der Welt und entdeckten Geheimnisse und verlorene Königreiche. Dath’Remar, der den Namen Sonnenwanderer (oder “der bei Tage wandelt”) angenommen hatte, suchte Orte mit erheblicher Leyenergie als neue Heimat für sein Volk.
Die Verbannung der Hochelfen
Im Lauf der Jahrhunderte erlebte die Gesellschaft der Nachtelfen eine Blüte und expandierte über den gesamten neuen Wald, den sie das Eschental nannten. Viele der Geschöpfe, die es vor der Großen Zerschlagung im Übermaß gegeben hatte, wie zum Beispiel Furbolgs und Stacheleber, tauchten wieder auf und breiteten sich im Land aus. Unter der gütigen Führerschaft der Druiden genossen die Nachtelfen eine Ära des beispiellosen Friedens und der Ruhe unter den Sternen.
Aufstieg der Blutelfen
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Geißel der Untoten Lordaeron und Quel’Thalas schon weitgehend in die toxischen Pestländer verwandelt. Nur noch wenige Enklaven existierten, in denen die Allianz Widerstand leistete. Eine der Gruppen, die fast ausnahmslos aus Hochelfen bestand, wurde vom letzten Spross der Sonnenwandererdynastie angeführt: Prinz Kael’thas.
Die Legende von Terokk
Alte Überlieferungen der Arakkoa
Die Zwillingsimperien
Vor rund 16.000 Jahren (lange bevor die Nachtelfen törichterweise den Zorn der Brennenden Legion beschworen) herrschten die Trolle über den größten Teil von Kalimdor (das damals noch ein einziger Kontinent war). Es gab zwei Trollreiche, das Reich der Gurubashi im südöstlichen Dschungel und das Reich Amani in den zentralen Wäldern.
Sargeras und der Verrat
Mit der Zeit fanden dämonische Wesen aus dem Wirbelnden Nether ihren Weg in die Welt der Titanen und das Pantheon gab seinem größten Krieger, Sargeras, den Auftrag, das Reich an vorderster Front zu verteidigen. Sargeras, ein edler Riese aus gegossener Bronze, erledigte seine Pflichten zahllose Jahrtausende lang. Er suchte und vernichtete diese Dämonen, wo immer er sie finden konnte.
Mit Stab, Wissen und Spitzhut
Eine modische Historie
Magier, Arkanisten, Zauberweber – so unterschiedlich unsere Herangehensweisen an das Arkane, unsere Auffassung von Moral und Richtigkeit im Umgang mit den magischen Kräften sein mag, so sind wir doch durch eines geeint; dem klassischen Auftritt eines Magiers.
Magier zu sein geht über den einfachen Titel hinaus. Es sollte nicht nur auf Papier geschrieben stehen, was man ist, sondern anhand einer strikten Kleiderordnung erkennbar sein. Denn Magie fordert Respekt und Respekt erhält man nicht, wenn man sich kleidet wie ein Barbar oder ein gewöhnlicher, mittelständiger Bürger.
Ausschnitt aus Kleidertraditionen alter Tage, Kapitel 7 „Der Magier“

