{"id":3564,"date":"2022-07-30T17:08:43","date_gmt":"2022-07-30T16:08:43","guid":{"rendered":"https:\/\/Skriptorium.Stadt-Sturmwind.de\/?post_type=rcno_review&#038;p=3564"},"modified":"2022-08-17T19:18:13","modified_gmt":"2022-08-17T18:18:13","slug":"eins","status":"publish","type":"rcno_review","link":"https:\/\/Skriptorium.Stadt-Sturmwind.de\/?rcno_review=eins","title":{"rendered":"Eins"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\" id=\"im-auftrag-von-baronin-margot-van-houndvill\">Im Auftrag von Baronin Margot van Houndvill.<\/h3>\n\n<p><!--more Weiterlesen--><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"inhalt\">Inhalt<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-container premium-container premium-container__stretch_false premium-container__boxed false\" style=\"text-align:left;min-height:NaNpx;background-color:transparent;border-style:none;border-width:1px;border-radius:px;border-color:;background-image:;background-repeat:no-reapet;background-position:top center;background-size:auto;background-attachment:unset;box-shadow:0px 0px 0px  \"><div class=\"premium-container__content_wrap premium-container__top\" style=\"max-width:100%;min-height:NaNpx\"><div class=\"premium-container__content_inner\">\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"#kap01\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap01\">Der Wald der Harmonie<\/a><\/li><li><a href=\"#kap02\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap02\">Tausend K\u00e4fer<\/a><\/li><li><a href=\"#kap03\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap03\">Fleckchen besucht die Stadt<\/a><\/li><li><a href=\"#kap04\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap04\">St\u00e4dter im Wald<\/a><\/li><li><a href=\"#kap05\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap05\">Nachwort<\/a><\/li><\/ul>\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kap01\">Der Wald der Harmonie<\/h2>\n\n\n<p>Fleckchen war ein kleiner Hase im Wald der Harmonie. Fleckchen wunderte sich oft, warum der Wald diesen Namen trug: Denn der Wald war nicht immer freundlich und gut. Er selber hatte seinen Namen zurecht: Er hatte ein schneewei\u00dfes Fell mit einem einzigen, braunen Fleck auf der Stirn.<\/p>\n\n\n\n<p>Seine Eltern erhoben sogar oft ihre schneewei\u00dfen Hasenpf\u00f6tchen und erinnerten Fleckchen an die Gefahren im Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald er ein Rascheln im Geb\u00fcsch h\u00f6rte, sollte er nach Hause laufen:<br>Es k\u00f6nnte ein gef\u00e4hrlicher Wolf im Busch sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald die V\u00f6glein aufh\u00f6rten zu zwitschern, sollte er nach Hause laufen:<br>Es k\u00f6nnte ein gef\u00e4hrlicher Falke in der Luft sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Sobald es dunkel wurde, sollte er nach Hause laufen:<br>Es k\u00f6nnte etwas Gef\u00e4hrliches in der Dunkelheit jagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Manchmal w\u00fcnschte sich Fleckchen, dass alle gef\u00e4hrlichen Tiere verschwinden w\u00fcrden. Als Fleckchen dies einmal zu seiner Mama sagte, erhob diese wie immer ihre Pfote und sagte: <em>&#8220;Ach, Fleckchen. Ich kann dich verstehen &#8211; doch der Wald braucht alle Lebewesen.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberzeugt war Fleckchen nicht. Gelegentlich verschwand ein Hase, und Fleckchen wusste, was mit ihnen geschehen sein k\u00f6nnte. Und er mochte diesen Gedanken ganz und gar nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Abends war Fleckchen besonders lange drau\u00dfen &#8211; noch mitten in der Nacht. Fleckchen mochte die Sterne, und so beschloss er dieses Mal den weisen Rat von Mama Hase zu ignorieren, und sa\u00df drau\u00dfen vor dem Bau. Er sah in den Himmel &#8211; und eine Sternschnuppe.<\/p>\n\n\n\n<p>Da rief Fleckchen aus: <em>&#8220;Eine Sternschnuppe! Ich darf mir etwas w\u00fcnschen! Ich w\u00fcnsche mir, dass alle jagenden Tiere verschwinden &#8211; alle F\u00fcchse und W\u00f6lfe, alle Marder und Falken, alle B\u00e4ren und Eulen!&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Als Fleckchen sich dies w\u00fcnschte, wurde er m\u00fcde &#8211; und er ging in den Bau, um zu schlafen. Eingekuschelt zwischen Mama Hase, die gerade Babyh\u00e4schen in sich trug, Papa Hase, und seinem Geschwisterchen Bl\u00fcmchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Fleckchen am n\u00e4chsten Morgen aufwachte, sp\u00fcrte er, dass etwas drau\u00dfen passiert war. Es gab ein Gezwitscher von vielen V\u00f6geln, das Rufen der Hirsche und das Bl\u00f6ken von Wildschafen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Fleckchen nach drau\u00dfen hoppelte, h\u00f6rte er bereits, was alle Tiere riefen: <em>&#8220;Die J\u00e4ger sind weg! Die J\u00e4ger sind weg!&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Offenbar war Fleckchens Wunsch in Erf\u00fcllung gegangen &#8211; und nun konnte endlich Harmonie im Wald herrschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen musste endlich nicht mehr aufpassen, er spielte den ganzen Tag und bis tief in die Nacht, und er fra\u00df so viel Gras wie schon sein ganzes Leben nicht, und alle taten es ihm gleich.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kap02\">Tausend K\u00e4fer<\/h2>\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag fiel Fleckchen auf, dass er nicht mehr das sch\u00f6ne Quaken von Fr\u00f6schen vernahm. Da ging er zu seiner Mama und fragte sie. Diese l\u00e4chelte Fleckchen an und streichelte \u00fcber sein schneewei\u00dfes Fell. <em>&#8220;Mein Fleckchen &#8211; es sieht so aus, als w\u00e4ren alle J\u00e4ger verschwunden. Und Fr\u00f6sche sind auch J\u00e4ger &#8211; sie fressen Fliegen und Knusperk\u00e4fer.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da sch\u00fcttelte Fleckchen lachend den Kopf. <em>&#8220;Mama! Es sind doch nur diejenigen Tiere J\u00e4ger, die f\u00fcr uns gef\u00e4hrlich sind.&#8221;<\/em> Diesmal sch\u00fcttelte Mama Hase den Kopf. &#8220;Eine Fliege schert sich nicht um den Wolf &#8211; aber es muss auf die schnelle Zunge eines Frosches aufpassen!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den Wochen vermisste Fleckchen die Fr\u00f6sche immer mehr &#8211; es gab jetzt viel mehr Grash\u00fcpfer, K\u00e4fer und anderes Getier als fr\u00fcher. Der Wald der Harmonie war immer weniger zu erkennen &#8211; es verschwand immer mehr gr\u00fcn vom Boden, und von den B\u00e4umen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da beschloss Fleckchen, dass es doch wieder J\u00e4ger geben sollte &#8211; um den Wald zu retten. Aber auch wenn er jeden Abend in den Himmel sah, er sah keine Sternschnuppe. Da beschloss Fleckchen, selbst ein J\u00e4ger zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen hat manchmal aus Spa\u00df einem K\u00e4fer hinterhergejagt &#8211; doch nun hatte er ein anderes Ziel. Da die K\u00e4fer nicht reden konnten, wussten sie nicht, dass alle J\u00e4ger verschwunden sind &#8211; und waren deshalb so vorsichtig wie eh und je.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen sprang einen ganzen Tag und eine ganze Nacht den Tierchen hinterher. Erst als er ganz ruhig und geduldig wurde, fing er eine Heuschrecke. Er wollte das Tierchen jagen, aber nicht verletzen. Nun hatte er es zwischen seinen Pf\u00f6tchen und wusste nicht, was er damit anstellen sollte. Da marschierte ein weiser Hirsch zu ihm, welcher Fleckchen bei seiner Jagd beobachtet hatte und sprach mit lauter Stimme: <em>&#8220;Ich hab dich gesehen, kleiner Hase. Wei\u00dft du, was du nun zu tun hast? Es war eine lange Jagd, doch das Tier verdient eine rasche Erl\u00f6sung.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen mochte nicht, was der Hirsch sagte, doch am Ende musste er diesem recht geben, und Fleckchen erlegte den Grash\u00fcpfer. Er hatte ein schlechtes Gewissen, und wollte zur Beruhigung ein bisschen Gras futtern, doch da sprach der Hirsch erneut: <em>&#8220;Hase, was hast du vor? Ein J\u00e4ger erlegt nicht, und l\u00e4sst seine Beute liegen. Wie es sich geb\u00fchrt, musst du den K\u00e4fer nun essen. Denn kein Lebewesen verdient es, grundlos zu sterben.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da sch\u00fcttelte Fleckchen wieder den Kopf. <em>&#8220;Ich hatte einen Grund! Der Grash\u00fcpfer futtert mir mein Essen weg!&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Kopf des Hirsches senkte sich herab, und er stupste Fleckchen an. <em>&#8220;Doch jedes Tier erf\u00fcllt seinen Zweck im Wald, im Leben und im Tod. Und ein Grash\u00fcpfer f\u00fcllt den Magen von jenen, die ihn jagen. So ist es gang und g\u00e4be, und es ist nun deine Aufgabe, diesem gerecht zu werden.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da musste Fleckchen nicken &#8211; die Worte des Hirsches machten Sinn. Und so schloss er die Augen, griff nach der Heuschrecke, und begann sie so schnell wie m\u00f6glich aufzufressen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geschmack gefiel Fleckchen nicht, doch w\u00fcrde die Heuschrecke f\u00fcr Fr\u00f6sche und V\u00f6gel bestimmt lecker schmecken. So erkannte Fleckchen, dass er nicht zur Jagd taugte &#8211; und er eine andere L\u00f6sung f\u00fcr das Problem finden musste.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kap03\">Fleckchen besucht die Stadt<\/h2>\n\n\n<p>Das Gr\u00fcn im Wald der Harmonie wurde immer weniger, und Fleckchens Familie musste immer weiter reisen, um genug Gras zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Da beschloss Fleckchen eine nahe Stadt aufzusuchen. Von dort kamen gelegentlich leckere D\u00fcfte, wie von Salat und Gem\u00fcse. Aber es war Fleckchen strikt verboten, sich der Stadt zu n\u00e4hern &#8211; dort sei es gef\u00e4hrlich, warnten ihn Mama und Papa Hase. Und so wollte er sich des Nachts herausschleichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch am Eingang wartete bereits seine Schwester Bl\u00fcmchen auf ihn. <em>&#8220;Ich wei\u00df, was du vorhast, Br\u00fcderchen! Du willst in die Stadt, und ich komme mit! Sonst erz\u00e4hle ich es Mama und Papa!&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen wollte sich zuerst weigern, doch durfte Bl\u00fcmchen nichts ihren Eltern erz\u00e4hlen, und so gingen sie gemeinsam. Sogar in der Nacht war die Stadt laut und stinkend &#8211; die H\u00e4schen r\u00fcmpften ihre N\u00e4schen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da begann Bl\u00fcmchen zu zittern, und Fleckchen sah sie besorgt an. Da sprach sie: <em>&#8220;Die Stadt macht mir Angst, ich m\u00f6chte lieber weglaufen. Ich h\u00f6re das Gebell von Hunden, das Miauen von Katzen, das Geschrei der St\u00e4dter. Ich kann kaum hier bleiben &#8211; aber du bist mein Bruder und ich hab dich lieb, also warte ich hier auf dich.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen bewunderte den Mut seiner Schwester &#8211; auch er w\u00fcrde am liebsten weglaufen. Doch unter all den D\u00fcften mischte sich der zarte Hauch von Gem\u00fcse &#8211; und er wollte sich und seiner Schwester etwas holen.<\/p>\n\n\n\n<p>So nickten sie sich noch einmal zu, und Fleckchen machte sich auf den Weg in die Stadt. Es gab da drin kaum Orte, um sich zu verstecken, und es w\u00e4ren beinahe St\u00e4dter auf ihn getreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Einmal warf ein Kind sogar einen Stein nach ihm, dem Fleckchen gerade so ausweichen konnte. In der Stadt war alles viel schlimmer, als er es sich vorgestellt hat &#8211; doch fand er einen Marktstand. Offenbar wurde etwas verloren, denn eine gro\u00dfe Karotte lag noch auf dem Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen schnappte sie sich, und rannte so schnell es ihm seine kleinen Hasenbeinchen erlaubten wieder zur\u00fcck zu seiner Schwester. Sie teilten sich die Karotte und waren gl\u00fccklich. Doch Fleckchen musste schlie\u00dflich sagen: <em>&#8220;Bl\u00fcmchen, ich glaube, die Stadt ist nichts f\u00fcr uns Tiere. Eine Ameise w\u00fcrde sich in unserem Hasenbau nicht wohlf\u00fchlen, und wir f\u00fchlen uns nicht in dem Stadtbau wohl.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bl\u00fcmchen nickte, und sie machten sich auf den Heimweg. Sie kamen sicher zu Hause an, auch wenn Mama und Papa ihre Abwesenheit bemerkt hatten. Sie haben sich furchtbar gesorgt, und zuerst geschimpft, dann haben sie ihre Kinder umarmt und ins Bett geschickt.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen brauchte einen neuen Plan, um den Wald zu retten.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kap04\">St\u00e4dter im Wald<\/h2>\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Wald zunehmend karger wurde, kamen die St\u00e4dter in den Wald der Harmonie. Fleckchen sah sie bereits vom Weiten, wie sie durch die \u00c4ste blattloser B\u00fcsche huschten.<br>Er war neugierig und beschloss, sie zu beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese St\u00e4dter \u00fcbernahmen nun die Rolle der Tiere, die sich Fleckchen damals weggew\u00fcnscht hat. Sie begannen die Tiere zu jagen, von welchen es zu viele gab. Zuerst war Fleckchen traurig &#8211; doch er verstand nun, dass der Wald der Harmonie dies brauchte. Diese besonderen St\u00e4dter achteten darauf, nichts kaputtzumachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie nahmen alle Tiere mit, die sie erlegten. Ganz wie der weise Hirsch sagte, lie\u00dfen sie kein Tier leiden, und kein Tier liegen. Wenn sie bemerkten, dass sie von einer Tierart zu viel gejagt haben, lie\u00dfen sie dieses Tier in Zukunft in Ruhe.<\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen bemerkte, wie sich der Wald erholte. Das Gras wuchs erneut, und zarte Bl\u00e4tterknospen waren an Geb\u00fcschen und B\u00e4umen zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eines Abends sa\u00df Fleckchen erneut vor dem Bau, und sah in den Himmel. Er hatte in den letzten Monaten viel gelernt &#8211; dass die Welt nicht besser wurde, nur weil keine jagenden Tiere mehr da waren. Die St\u00e4dter waren eine L\u00f6sung, doch Fleckchen dachte sich, dass der Wald alleine vorher auch gesund war. Da sah Fleckchen eine neue Sternschnuppe.<\/p>\n\n\n\n<p>Da rief Fleckchen aus: <em>&#8220;Eine Sternschnuppe! Ich darf mir etwas w\u00fcnschen! Ich w\u00fcnsche mir, dass alle jagenden Tiere zur\u00fcckkehren &#8211; alle F\u00fcchse und W\u00f6lfe, alle Marder und Falken, alle B\u00e4ren und Eulen!&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Da begann es im Geb\u00fcsch zu rascheln, und Fleckchen rannte lieber so schnell wie m\u00f6glich zur\u00fcck in den Bau.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag erwachte Fleckchen, und der Wald war ungew\u00f6hnlich leise. Er hatte sich an die ganzen Ger\u00e4usche gew\u00f6hnt, und so schaute er nur z\u00f6gerlich aus dem Bau. Dort stand ein Wildschaf, und schaute ihn an.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nicht nur das, das Schaf sprach sogar! <em>&#8220;Lausch.&#8221;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Fleckchen tat wie ihm gehei\u00dfen, und er h\u00f6rte das Quaken von Fr\u00f6schen. Da musste Fleckchen l\u00e4cheln.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war wieder der Wald der Harmonie &#8211; Fleckchen hatte f\u00fcr ganz sch\u00f6nes Chaos gesorgt, doch mit der R\u00fcckkehr aller Tiere, und vielleicht der Hilfe der St\u00e4dter, k\u00f6nnte der Wald auch in Zukunft so bleiben. Die Beutetiere, die J\u00e4ger und die St\u00e4dterj\u00e4ger waren nun Teil desselben Waldes &#8211; und alle trugen ihr Teil dazu bei, dass es ein gesunder, gr\u00fcner Wald blieb.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\"\/>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"kap05\">Nachwort<\/h2>\n\n\n<p>Die Natur ist oft fragiler, als wir glauben. Es braucht keinen gro\u00dfen Einfluss, um die Balance zu st\u00f6ren &#8211; und oft sind wir &#8216;St\u00e4dter&#8217; daran beteiligt. \u00c4hnlich den Druiden ist es die Aufgabe von J\u00e4gern jener Natur zur\u00fcckzugeben, von der sie ihre Inspiration erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn wir die Natur nicht zu sehr belasten sollten, so w\u00e4re das Wegschauen ein Fehler. Denn wir geh\u00f6ren noch zu jener.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Aufgabe kann mit R\u00fccksicht, Ehre und Respekt nachgegangen werden. Die Tugenden der J\u00e4gerschaft sind vielf\u00e4ltig und fallen nicht so ins Auge wie jene, die aus eigenn\u00fctzigen Motiven handeln &#8211; doch sind die tugendhaften J\u00e4ger mittlerweile ein kaum weg zu denkender Teil der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\">-Geschrieben von Viviella Federschleier,<br> im Auftrag Margot van Houndvill<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"book_footer\">Buchinformationen &amp; Anh\u00e4nge<\/h5>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-fancy su-spoiler-icon-chevron su-spoiler-closed\" data-scroll-offset=\"0\" data-anchor-in-url=\"no\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Total RP 3 Extended Item-Code (Klicken zum erweitern\u2026)<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-u-clearfix 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