{"id":3580,"date":"2022-08-03T23:46:06","date_gmt":"2022-08-03T22:46:06","guid":{"rendered":"https:\/\/Skriptorium.Stadt-Sturmwind.de\/?post_type=rcno_review&#038;p=3580"},"modified":"2026-05-31T16:37:35","modified_gmt":"2026-05-31T15:37:35","slug":"geschichten-einer-abenteurerin-band-12","status":"publish","type":"rcno_review","link":"https:\/\/Skriptorium.Stadt-Sturmwind.de\/?rcno_review=geschichten-einer-abenteurerin-band-12","title":{"rendered":"Geschichten einer Abenteurerin \u2013 Band 12"},"content":{"rendered":"<h1 class=\"wp-block-heading\" id=\"auf-der-jagd-nach-dem-verlorenem-szepter-dorf-mit-magischen-potential\">Auf der Jagd nach dem verlorenem Szepter &#8211; Dorf mit magischen Potential<\/h1>\n\n<p><!--more Weiterlesen--><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"prolog\">Prolog<\/h2>\n\n\n<p>Hierbei handelt es sich um eine gr\u00f6\u00dfere Operation, bei der die An\u2019arkhana beteiligt war. Vor einiger Zeit hatte eine Zauberin der Verlassenen sich von der Horde losgesagt, ein Blutrubinszepter gestohlen und sich mit ein paar Verb\u00fcndeten in Richtung Pandaria aufgemacht, von woher das Szepter urspr\u00fcnglich stammte. Die Vermutung, dass die Verlassene mehr \u00fcber das Szepter und deren Funktionsweise herausfinden wollte, lag nahe, insbesondere nachdem sie eine Bibliothek in Pandaria \u00fcberfallen hatte. Nun wurde sie in den Dschungeln der S\u00e4ureblattk\u00fcste vermutet. Das Oberkommando der Allianz befand die Zauberin und ihre Pl\u00e4ne als zu gef\u00e4hrlich, als sie gew\u00e4hren zu lassen und sendete eine kleine Gruppe aus, das Szepter sicherzustellen und die Zauberin auszuschalten. Zus\u00e4tzlich zu den An\u2019arkhana geh\u00f6rten noch Einheiten der L\u00f6wenbr\u00fccks und S\u00f6ldner der roten Phiole. Au\u00dferdem wurden auch noch ein paar freie S\u00f6ldner angeworben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie eingangs erw\u00e4hnt, war dies eine gr\u00f6\u00dfere Operation und w\u00fcrde auch mehrere Tage dauern, je nachdem, wie schnell wir das Versteck der Untoten finden konnten. Wir segelten also, nachdem sich alle Leute eingefunden hatten, los nach Pandaria. Die Reise verlief ruhig, erst auf halbem Weg kam ein Gewitter nahe, aber das umschifften wir, so dass die Fahrt doch recht ereignislos verlief.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"inhalt\">Inhalt<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-premium-container premium-container premium-container__stretch_false premium-container__boxed false\" style=\"text-align:left;min-height:NaNpx;background-color:transparent;border-style:none;border-width:1px;border-radius:px;border-color:;background-image:;background-repeat:no-reapet;background-position:top center;background-size:auto;background-attachment:unset;box-shadow:0px 0px 0px  \"><div class=\"premium-container__content_wrap premium-container__top\" style=\"max-width:100%;min-height:NaNpx\"><div class=\"premium-container__content_inner\">\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"#kap01\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap01\">Kapitel 1 &#8211; An Land!<\/a><\/li><li><a href=\"#kap02\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap02\">Kapitel 2 \u2013 Auf zum Dorf!<\/a><\/li><li><a href=\"#kap03\" data-type=\"internal\" data-id=\"#kap03\">Kapitel 3 \u2013 Am Dorf<\/a><\/li><\/ul>\n\n<\/div><\/div><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\" id=\"kap01\">Kapitel 1 &#8211; An Land!<\/h2>\n\n\n<p>Das an Land gehen wurde wie eine gro\u00dfe Milit\u00e4raktion zelebriert. Es war nicht bekannt, ob wir erwartet wurden, eigentlich hofften wir das, denn uns wurde eingesch\u00e4rft, m\u00f6glichst keine Aufmerksamkeit zu erregen. Wieso wir dann so umst\u00e4ndlich an Land gingen, war mir nicht bekannt, da ich bei der Planung nicht zugegen gewesen war. Im Grunde sah es so aus: Wir sollten in zwei Wellen anlanden. Zuerst eine kleine Einheit mit Sp\u00e4hern, die die Gegend erkunden und schon einmal einen Lagerplatz suchen sollten. Dann w\u00fcrde der Rest der Einheiten \u00fcbersetzen, also die mit der schweren R\u00fcstung und die Zauberer, die sich ungern Robe und Finger schmutzig machten. Die Taktik fand ich an sich nicht verkehrt, allerdings nur sinnvoll, wenn man es mit einem Gegner zu tun bekam, der einen auch erwartet. Da wir aber auf anf\u00e4ngliche Heimlichkeit setzten, fand ich das Vorgehen etwas \u00fcbertrieben. Aber gut, manchmal kann \u00fcbertriebene Vorsicht auch sinnvoll sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde, wie erwartet, den Sp\u00e4hern zugeteilt, die angef\u00fchrt von der Stummen, wie ich die Kaldorei nannte, die vermutlich nur eine genau abgez\u00e4hlte Anzahl an W\u00f6rter pro Tag zu Verf\u00fcgung hatte, das erste Boot bestiegen und gen Land segelten. Tats\u00e4chlich konnte das Schiff, mit dem wir nach Pandaria gesegelt waren, sich dem Land nicht allzu weit n\u00e4hern, da es vor der K\u00fcste zahllose Untiefen gab. Und wir wollten ja am Ende alle wieder nach Hause kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als das Boot endlich am Strand ankam, sprangen wir raus und zogen es noch ein paar Schritte weiter auf den Sand und blickten uns um. Als eine Diskussion entstand, wie wir nun weiter vorgehen sollten, schlug ich vor, erst einmal vom Strand zu verschwinden, denn hier gab es keinerlei Deckung und sollten wir erwartet werden, dann w\u00e4re dies der ideale Zeitpunkt zum Zuschlagen. Mein Vorschlag wurde angenommen und so r\u00fcckten wir bis zum \u00dcbergang in den Dschungel vor. Der Dschungel war unglaublich dicht, was Vor- und Nachteile mit sich zog. Ein Vorteil war, wir konnten uns darin gut verstecken und waren nur schwer zu entdecken. Allerdings traf das auch auf unsere Feinde zu, die problemlos drei Meter von uns entfernt hinter einem Busch h\u00e4tten lauern k\u00f6nnen und wir w\u00fcrden sie nicht entdecken. Auch blickte ich etwas zweifelnd auf die Ausr\u00fcstung einiger meiner Kameraden. Ich hatte mich f\u00fcr eine etwas luftigere Kleidung entschieden und trug neben meinen Waffen noch einen Rucksack mit der wichtigsten Abenteurer-Ausr\u00fcstung. Ich hatte schon den ein oder anderen Abstecher in Gegenden gemacht, die \u00e4hnliche Temperaturverh\u00e4ltnisse hatten und war bereits im Dschungel des Schlingendorntals unterwegs gewesen. Mir war nach der Beschreibung sehr schnell bewusst gewesen, was mich erwartet, doch anscheinend hatten einige meiner Kameraden andere R\u00fcckschl\u00fcsse gezogen. Ich vermutete, es w\u00fcrde sich f\u00fcr sie r\u00e4chen, mit Handschuhen und Umh\u00e4ngen mit Kapuzen sich ausgestattet zu haben. In den Handschuhen w\u00fcrde schnell das Wasser stehen und die Umh\u00e4nge w\u00fcrden in diesem dichten Dschungel schnell zum Nachteil, sp\u00e4testens wenn sie am ersten Ast h\u00e4ngen blieben. Au\u00dferdem waren sie viel zu warm. Aber gut, ich befand, dass es im Moment nicht der rechte Zeitpunkt war, die Ausr\u00fcstung meiner Kameraden zu kritisieren und blickte mich suchend um. Ich fand sehr schnell, was ich suchte und deutete dahin. Es war ein H\u00fcgel kurz hinter der Dschungelgrenze, von dem man einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Gegend hatte. Ich deutete darauf und schlug vor, dorthin zu gehen, bevor wir hier Wurzeln schlugen. Auch dem wurde zugestimmt und wir machten uns auf den Weg. Tats\u00e4chlich stellte sich der H\u00fcgel als steiler heraus, als er von weitem den Eindruck gemacht hatte und hier r\u00e4chte sich schon das erste Mal die schwerere Ausr\u00fcstung und Kleidung meiner Kameraden, denn f\u00fcr einige wurde der Pfad zu steil. Daher entnahm ich, als ich oben angekommen war, ein Seil, Kletterhaken und Hammer aus dem Rucksack, schlug den Kletterhaken in den Boden und band das Seil daran und lie\u00df es f\u00fcr die Anderen nach unten. So hatten sie eine Hilfe und konnten nach kurzer Zeit den gleichen Ausblick wie ich genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausblick war wirklich sch\u00f6n, das Meer, der Strand und das dichte Bl\u00e4tterdach des Dschungels. Nur einen passenden Lagerplatz konnten wir von unserer Position aus nicht entdecken. Daf\u00fcr wurden wir von der einheimischen Tierart in Form von gierigen, blutsaugenden Insekten begr\u00fc\u00dft. Aber auch hierf\u00fcr hatte ich vorgesorgt und packte eine passende Salbe aus, die wir gro\u00dffl\u00e4chig auf die freie Haut auftrugen. Die Salbe roch jetzt nicht unbedingt nach Veilchen, aber sie tat, was sie tun sollte, n\u00e4mlich uns die Blutsauger vom Hals schaffen. Nachdem auch dieses Problem gel\u00f6st war, teilten wir uns in Zweiergruppen ein, um ein gr\u00f6\u00dferes Gebiet nach einer geeigneten Stelle f\u00fcr ein Lager zu finden. Vorteilhaft w\u00e4re es nat\u00fcrlich, wenn es nach mehreren Seiten hin gesch\u00fctzt w\u00e4re, so dass wir nicht nur l\u00e4nger unbemerkt, sondern auch das Lager besser befestigen konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mir wurde Echsenschl\u00e4chter zugeteilt, ein gro\u00dfer Mensch mit Bogen und der eben noch recht unpassenden beschriebenen Ausr\u00fcstung, also mit Kettenhemd, dicker Kleidung, Handschuhen und Umhang. Seinen Spitznamen trug er zu diesem Zeitpunkt noch nicht, den bekam er erst am n\u00e4chsten Tag von mir, daher gehe ich hier noch nicht n\u00e4her darauf ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir glitten durch den Dschungel und suchten nach einem geeigneten Platz, als wir pl\u00f6tzlich im Geb\u00fcsch etwas rascheln h\u00f6rten. Wir erstarrten in der Bewegung und nur wenige Schritte vor uns brach ein Kranich durch das Geb\u00fcsch und rannte, was das Zeug hielt. Gleich darauf wussten wir auch, wieso er das tat, denn da tauchte schon ein Tiger auf und setzte mit weiten Spr\u00fcngen dem fliehenden Vogel nach. Wir atmeten erst einmal erleichtert auf, obwohl es mich auch ein wenig beunruhigte. Nicht wegen des Kranichs, sondern wegen des Tigers. Der war nicht klein gewesen und sollte er irgendwann mal auf die Idee kommen, zartes Elfenfleisch probieren zu wollen, wollte ich nicht unbedingt sein Ziel sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir gingen weiter, nun noch vorsichtiger als vorher und kamen schlie\u00dflich an einer steilen Felswand an. Gut zwanzig Schritte ragte sie auf, vollst\u00e4ndig mit Ranken und Flechten \u00fcberwuchert. Ein beeindruckender Anblick. Und nur ganz kurz, so kurz, dass es fast schon eine Einbildung sein konnte, bemerkte ich oben am Rand den Kopf einer Echse, die sich um blickte. Das erregte sofort mein Interesse, denn es war keine gew\u00f6hnliche Echse gewesen, sondern sie lief aufrecht wie ein Elf und hatte eine Keule in der Hand gehabt. Wie ich sp\u00e4ter erfuhr, wurden diese Wesen Sauroks gekannt. Und das war ein rotes Exemplar, eins von der gro\u00dfen Sorte. Die roten Sauroks waren st\u00e4mmig und wirklich gro\u00df, mindestens ein oder zwei K\u00f6pfe gr\u00f6\u00dfer als ein Elf oder Mensch. Und sie hatten Kraft, aber das erfuhr ich erst ein wenig sp\u00e4ter. Jetzt in diesem Augenblick war meine Neugierde geweckt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Da oben habe ich gerade eine aufrecht gehende Echse mit Keule gesehen. Das sollten wir uns ansehen. Klettern wir hoch, hmm? \u00ab<\/em> fragte ich, doch Echsenschl\u00e4chter sch\u00fcttelte sogleich den Kopf. <em>\u00bb Zu gef\u00e4hrlich. Vielleicht wartet das Vieh da oben nur darauf, dass wir den Kopf \u00fcber die Kante stecken. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich zuckte nur mit den Schultern. <em>\u00bb Kann sein. Aber von hier unten werden wir es nie herausfinden. Wer nicht wagt, hat schon verloren. Ich klettere mal hoch, gib du mir dann wenigstens R\u00fcckendeckung. \u00ab<\/em> Dieses Mal bekam ich ein Nicken und ich machte mich an den Aufstieg. Es ging erstaunlicherweise recht einfach. Durch den ganzen Bewuchs am Felsen hatte man immer etwas zum Greifen und festhalten da. Trotzdem sind zwanzig Schritte in die H\u00f6he nicht ganz ohne. Ich hievte mich als keuchend am oberen Ende angekommen \u00fcber die Kante und schnappte nach Luft. Doch zum Ausruhen blieb mir nicht viel Zeit, denn die Vorhersage meines Kameraden bewahrheitete sich. Vor mir standen vier Sauroks. Zwei von den bereits beschriebenen roten, aber auch zwei blaue. Diese waren wesentlich schm\u00e4chtiger und gerade so gro\u00df wie ich. Wir starrten uns gegenseitig einige Augenblicke \u00fcberrascht an. Die Sauroks hatten wohl nicht gedacht, dass jemand so d\u00e4mlich ist und vor ihren Augen die Felswand hochklettert. Da hatte ich sie eindeutig \u00fcberrascht, was mir aber nichts half, immerhin waren sie zu viert und ich alleine. Unterst\u00fctzung konnte ich von meinem Kameraden von dieser Position nicht erwarten. H\u00e4tte ich es nur mit den zwei blauen Echsen zu tun gehabt, h\u00e4tte ich m\u00f6glicherweise \u00fcberlegt, zu bleiben, so aber rollte ich mich wieder zur\u00fcck \u00fcber die Kante, genau in dem Moment, als die beiden Roten ihre Kriegskeulen hoben und auf mich zu st\u00fcrmten. Ich st\u00fcrzte ein paar Schritte in die Tiefe, bevor ich einen festen Halt ergreifen konnte und baumelnd \u00fcber den Abgrund hing. <em>\u00bb Mist\u2026 vielleicht sollte ich das n\u00e4chste Mal doch auf die Ratschl\u00e4ge anderer h\u00f6ren. \u00ab<\/em> brummte ich, als einer der roten Sauroks sich \u00fcber die Kante beugte und mich entdeckte. Er z\u00f6gerte nicht, sondern schleuderte mir seine Keule hinterher. Die war gro\u00df und wenn mit viel Schwung geworfen. Wenn sie mich traf, konnte das schmerzhafte Folgen haben. Entsprechend lie\u00df ich wieder los und packte nach der n\u00e4chstgelegenen Schlingpflanze, um durch den Schwung dem Angriff ausweichen zu k\u00f6nnen. Ich schaffte es, die Keule flog haarscharf an mir vorbei. Doch durch den Schwung war ich der Felswand n\u00e4her gekommen und hatte nicht mehr gen\u00fcgend Zeit und auch keine M\u00f6glichkeit, eine Hand zum Schutz hochzuhalten und so machte mein Gesicht, oder besser meine Stirn, Bekanntschaft mit dem Felsen, was mir eine ordentlich blutende Schramme einbrachte. Aber ich lebte noch und so eine kleine Verletzung hielt mich doch nicht auf. Ich wartete ein paar Momente, dann kletterte ich wieder nach um, dieses Mal sehr viel vorsichtiger und schob erst meinen Kopf \u00fcber die Felskante, um die Lage zu peilen. Von den Sauroks war keine Spur mehr zu sehen. Ich kaute auf meiner Unterlippe und blickte dann noch einmal \u00fcber meine Schulter nach unten zu meinem Kameraden. Ich entschied schlie\u00dflich, doch wieder nach unten zu gehen. Selbst wenn ich der Spur der Echsen gefolgt w\u00e4re, wer w\u00fcsste schon, wo ich da am Ende gelandet w\u00e4re? Noch dazu alleine. Ich z\u00fcngelte also meine Neugier und kletterte zu meinem Gef\u00e4hrten zur\u00fcck. Am Boden angekommen blickte ich noch einmal missmutig nach oben, zuckte dann aber mit den Schultern. H\u00e4tte ich noch einmal die Wahl gehabt, ich w\u00e4re trotzdem nach oben geklettert. Also wieso anfangen, auf andere zu h\u00f6ren?<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wischte mir das Blut von der Stirn, als ich meinen warteten Gef\u00e4hrten erreichte. Genau in dem Augenblick erschienen auch die anderen Sp\u00e4her. Sie hatten bisher auch noch keinen geeigneten Lagerplatz gefunden, waren aber \u00fcber einen Saurok gestolpert, der ihnen jedoch entwischt war. Das machte einen sicheren Lagerplatz nur um so n\u00f6tiger. Nachdem wir eine Weile im Dschungel herumgeirrt waren, fanden wir schlie\u00dflich eine Stelle, die wir in kurzer Zeit notd\u00fcrftig absichern konnten. Die Hauptgruppe traf schlie\u00dflich ein und die Zelte wurden aufgestellt, sowie die Gegend ein wenig erkundet. Eine Gruppe ging zu einem kleinen Fischerdorf der Pandaren, um sich dort nach der Situation zu erkundigen. Eine andere Gruppe, in der ein Zauberer mit ging, wollte einen ersten Blick auf ein gr\u00f6\u00dferes Pandarendorf im Inland werfen. Ich blieb im Lager und versorgte meine Wunde. Am n\u00e4chsten Tag gab es bestimmt weitere Herausforderungen.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\" id=\"kap02\">Kapitel 2 &#8211; Auf zum Dorf!<\/h2>\n\n\n<p>Und ich sollte mich dabei nicht irren. Die Nacht verlief ereignislos, sah man von einigen \u00fcbernerv\u00f6sen Personen ab, die bisher noch in keinem Dschungel \u00fcbernachtet hatten und bei jedem Ger\u00e4usch in der Nacht hochschreckten. Und wer bereits einmal eine Nacht in dieser Wildnis erlebt hat, wei\u00df, das sind sehr viele Ger\u00e4usche.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr mich stellte das jedoch kein Problem dar und ich wachte entsprechend gut erholt. Zum Fr\u00fchst\u00fcck bekam ich dann die Neuigkeiten mit, die sich noch ereignet hatten. Die Truppe, die sich zu dem kleinen Fischerdorf aufgemacht hatte, hatte gute Arbeit geleistet\u2026 Die Pandaren dort hatten uns eingeladen, wenn auch etwas misstrauisch, bei ihnen unser Lager aufzuschlagen. Also begannen bereits die ersten Leute wieder zu packen. Die andere Sp\u00e4hergruppe hatte eher suboptimal gearbeitet. Sie hatten sich gerade einmal so nahe herangewagt, dass der Zauberer etwas sp\u00fcren konnte. Und er sp\u00fcrte dort eine magische Pr\u00e4senz. Welcher Art konnte er nicht genau sagen, davon, ob es Feinde gab und deren Anzahl mal ganz zu schweigen. Es musste also eine zweite Gruppe zu dem Dorf ausgesandt werden. Dazu meldete ich mich freiwillig. Ich hatte ganz sicher nicht vor, hier bei dem Umzug des Lagers mitzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sp\u00e4hergruppe komplettierte sich mit Messer, Echsenschl\u00e4chter und Schlapphut. Messer war eine junge Menschenfrau, zumindest nahm ich an, dass sie noch recht jung war. Mit dem Alter bei Menschen tue ich mich manchmal etwas schwer. Und diese Frau trug &#8211; \u00dcberraschung &#8211; eine ansehnliche Ansammlung an Messern und Dolchen mit sich herum, mit denen sie auch umzugehen wusste. Sie wirkte auf Anhieb sympathisch auf mich und es stellte sich sp\u00e4ter heraus, dass wir in vielerlei Dingen sehr \u00e4hnlich dachten. Sie war auch eine richtige Abenteurerin, vielleicht ein klein wenig zur\u00fcckhaltender als ich, aber sie hatte trotzdem das Herz einer Abenteurerin. Und Schlapphut war ein menschlicher S\u00f6ldner mit \u00fcbergro\u00dfem Gewehr und besagten, potth\u00e4sslichen Schlapphut.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir zogen also los gen Dorf und kamen nach kurzer Zeit wieder an der \u00fcberwucherten Felswand an, die ich am gestrigen Tag noch alleine hochgeklettert war. Dieses Mal nahmen wir sie gemeinsam in Angriff und ich war auch nicht so naiv wie letztes Mal und schaute erst vorsichtig \u00fcber den Rand, ob die Luft auf frei war, bevor ich mich auf die obere Ebene hievte. Es erwartete uns niemand, aber ich konnte eine Saurok-Patrouille in der Ferne ausmachen. Ein gro\u00dfer Roter, ein kleiner blauer und ein ins blauer Durchschnittlicher.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich deutete auf einen Felsen, der aus dem Dschungel ragte. Leise fl\u00fcsterte ich zu den anderen. <em>\u00bb Wir sollten uns hinter dem Felsen da verstecken. Dann k\u00f6nnen wir sie \u00fcberraschen, wenn sie vorbeikommen. Mit dem Abgrund im R\u00fccken werden sie leichte Beute. \u00ab<\/em> Ich schlich los und h\u00f6rte noch das Gefl\u00fcster von Schlapphut <em>\u00bb Die kommen n\u00e4her. \u00ab <\/em>Das war offensichtlich, aber immerhin folgte er mir. Von Messer kam tats\u00e4chlich eine begr\u00fcndete Bef\u00fcrchtung. <em>\u00bb Ich hoffe, sie wittern uns nicht vorher\u2026 \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich presste kurz die Lippen zusammen. Konnte sowas sein, dass diese Echsen ein so gutes Riechorgan hatten, dass sie uns fr\u00fcher aufsp\u00fcren konnten? Jetzt war es zu sp\u00e4t einen R\u00fcckzieher zu machen, jetzt w\u00fcrden wir es eben auf die harte Tour herausfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz bevor sie bei uns waren, schlich ich um den gro\u00dfen Felsen herum. Da h\u00f6rte ich auch schon das Fauchen der Echsen und bemerkte, wie der gro\u00dfe Rote und der kleine Blaue auf das Versteck meiner Kameraden zu st\u00fcrmten. Also entweder hatten die Sauroks tats\u00e4chlich ein besseres Riechorgan, oder die Sp\u00e4her hatten sich verraten. Was es auch war, im Augenblick gab es wichtigeres, als dar\u00fcber nachzudenken. Der dritte Saurok wirkte gerade zwei Kugeln, die er scheinbar aus Wasser formte. H\u00f6chste Zeit, ihn dabei zu unterbrechen. Ich rannte los, drehte meinen Oberk\u00f6rper im Laufen leicht, so dass meine gepanzerte linke Schulter die Front bildete und rammte damit die Echse. Diese taumelte die letzten Schritte bis zum Abgrund, konnte sich aber im letzten Moment fangen. Ich knurrte vor Entt\u00e4uschung. Der Kerl musste weg. Aus dem Augenwinkel sah ich den gro\u00dfen Roten, aus dessen Bein ein Pfeil ragte und Messer, wie sie auf Knien zwischen den Beinen des Sauroks hindurch schlitterte und im vorbeigleiten noch mit ihren Dolchen austeilte. Doch da kam der Schwanz der Echse ihr in den Weg und sie knallte mit der Schulter daran. Es musste wohl weh getan haben, denn ich sah, wie sich ihr Gesicht verzog. Gleichzeitig l\u00f6st sich eine der beiden Kugeln von der Echse mir gegen\u00fcber auf und die Wunden des Roten wurden kleiner.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich sprang in die H\u00f6he und trat mit beiden Beinen nach der blauen Echse und endlich hatte ich Erfolg. Sie konnte sich nicht halten und st\u00fcrzte in den Abgrund. Ich hingegen landete auf dem Hosenboden. <em>\u00bb Gr\u00fc\u00df mir die anderen von da unten. \u00ab<\/em> rief ich der st\u00fcrzenden Echse hinterher. Ich rappelte mich langsam auf, da begann der Rote zu schwanken. Ich sah einen Pfeil aus deinem Maul ragen. Schlie\u00dflich machte er noch einen unsicheren Schritt zur Seite, bevor er sich hinlegte. Gleich darauf h\u00f6rte ich einen lauten Schuss von einem Gewehr. Schlapphut hatte abgedr\u00fcckt. Nachdem ich endlich stand, ging ich zu meinen Kameraden zur\u00fcck und bemerkte, dass jede Art von Gefahr gebannt war. Beide Sauroks waren tot. Der Rote durch Pfeile von Echsenschl\u00e4cher und durch Messers Attacken, der Blaue durch einen Schuss aus Schlapphuts Gewehr. Ich nickte zufrieden, musste dann aber mit ansehen, wie Echsenschl\u00e4chter eine Axt hervorholte und den Kopf des Roten abtrennte, um sich diesen an den G\u00fcrtel zu h\u00e4ngen. Ich verzog kurz den Mund. Aber es war diese Tat, die ihm seinen Spitznamen verlieh.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Alle in Ordnung? Oder braucht jemand \u00e4rztliche Versorgung? \u00ab<\/em> fragte ich. Echsenschl\u00e4chter schaute sich den Kopf des toten roten Saurok an. <em>\u00bb Alle bestens bei mir. \u00ab <\/em>antwortete er dann. Von Schlapphut, der sein rauchendes Gewehr, mit dem er den blauen Saurok niedergestreckt hatte, nachlud, nickte nur.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Schon in Ordnung. Hat mir nur ziemlich die Luft geraubt \u00ab<\/em> winkte Messer beruhigend nach dem Abtasten und vorsichtigen Strecken ab, auch wenn sie dabei das Gesicht vor Schmerz ein wenig verzog.<em> \u00bb Der Schwanz war unerwartet. Das bin ich von meinen Gegnern nicht gewohnt, aber&#8230; \u00ab<\/em> Sie r\u00e4usperte sich und atmete noch einmal durch. <em>\u00bb Lektion gelernt. \u00ab&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich nickte zufrieden. <em>\u00bb Na dann ist gut. Wenn du aber was gegen Schmerzen haben willst, melde dich. \u00ab<\/em> Ich steckte meinen Dolch, den ich bei dem Angriff auf den Saurok gezogen hatte, wieder weg.<em> \u00bb Wir sollten hier nicht zu viel Zeit verschwenden. Wer wei\u00df, ob den Schuss jemand geh\u00f6rt hat. Der wird dann vermutlich auf dem Weg hierher sein. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Wird gemacht. \u00ab<\/em> versicherte mir Messer bez\u00fcglich der Schmerzen und sch\u00fcttelte den Kopf, als wolle sie eine letzte Benommenheit vertreiben.<em> \u00bb Seh ich auch so. Heimlich und leise war das hier nicht gerade. Wir k\u00f6nnen es uns nicht leisten, abzuwarten, ob das jemand geh\u00f6rt hat. \u00ab <\/em>pflichtete sie mir bez\u00fcglich letzterem bei.<\/p>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-text-align-center\" id=\"kap03\">Kapitel 3 &#8211; Am Dorf<\/h2>\n\n\n<p>Wir machten uns also wieder auf den Weg in Richtung Dorf. Es war noch ein guter Fu\u00dfmarsch, bevor wir endlich in der Ferne die Spitze eines Turmes durch das Bl\u00e4tterdach ragen sahen. Wir befanden uns an einem Hang, den H\u00fcgel hinauf befand sich vermutlich das Dorf, wir konnten es nicht so genau erkennen, da der Dschungel einfach noch viel zu dicht war. Neben uns pl\u00e4tscherte ein kleiner Bach, der aus Richtung des Dorfes kam und in mehreren B\u00f6gen Hangabw\u00e4rts lief. Aber uns fiel noch etwas auf. An verschiedenen B\u00e4umen prangte irgendetwas rotes. Es war am Anfang nicht so genau zu erkennen, bis ich ein geborgtes Fernrohr hob und die Stelle damit beobachtete. <em>\u00bb Ha\u2026 sowas kenne ich\u2026 \u00ab<\/em> meinte ich schlie\u00dflich. <em>\u00bb Das ist eine Rune. Manchmal lohnt es sich doch, viel Zeit mit Zauberern zu verbringen. Allerdings, f\u00fcr was die Rune da steht\u2026 keine Ahnung. Es k\u00f6nnte so eine Art Schutzschild sein, irgendsowas hat die Pyromanin benutzt, um eine Gruppe Kultisten in einem Schutzschild gefangenzuhalten. \u00ab<\/em> Ich richtete schlie\u00dflich das Fernrohr auf den Turm. \u00bb Im Turm\u2026 das ist doch ein Untoter. In Lederr\u00fcstung. \u00ab sagte ich, als ich die Wache dort oben erkannte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Ein Untoter, hier? Das m\u00fcssen die Anh\u00e4nger dieser Hexe sein. Was sch\u00e4tzt du, Kari, wie weit ist der Turm entfernt? \u00ab<\/em> fragte Echsenschl\u00e4chter. Messer, die ebenfalls mit einem Fernrohr ausgestattet war, schaute sich die Dinge ebenfalls an.<em> \u00bb Die Farbe \u2026 zuerst dachte ich ja, das w\u00e4re Blut, aber jetzt \u2026 vermutlich doch nicht. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Sollten wir die Runen nicht besser abzeichnen? \u00ab<\/em> fragte wieder Echsenschl\u00e4chter und Messer nickte. <em>\u00bb Abzeichnen ist eine gute Idee. \u00ab<\/em> Sie z\u00fcckte ein kleines B\u00fcchlein, das \u00fcbers\u00e4ht war mit zahlreichen Zeichnungen von allerlei Dingen und bl\u00e4tterte auf eine freie Seite. Sie machte sich darauf ans Werk. Ich schmunzelte am\u00fcsiert und war Messer einen kurzen Seitenblick zu. <em>\u00bb Ja, wirklich eine gute Idee\u2026 die Sesselfurzer.. ehm.. ich meine Zauberer k\u00f6nnen damit vielleicht was anfangen. \u00ab<\/em> Ich kaute dann nachdenklich auf der Unterlippe <em>\u00bb Nicht wirklich sehr weit. Der Hang hier l\u00e4sst wohl nur kein Blick auf das Dorf zu. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schlapphut meldete sich zu Wort. <em>\u00bb Vielleicht ist das ein Alarmsignal? Diese Dinger an den B\u00e4umen meine ich \u00ab&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Gut m\u00f6glich. W\u00e4re nicht das erste Mal, dass ein Zauberwirker sich durch so etwas absichert, um alarmiert zu werden, wenn Eindringlinge einen Bereich betreten. Auch wenn ich nicht sagen kann, dass mir die besonderen Runen sonderlich bekannt vorkommen, aber\u2026 \u00ab<\/em> Messer unterbrach ihren Redeschwall, schnaufte und linste kurz zu mir. \u00bb\u2026 bin ja auch kein Sesselfurzer. \u00ab Sie \u00fcberlegte kurz, bevor sie fragte. <em>\u00bb Ob eine erh\u00f6hte Position in einer der Baumkronen von hier helfen k\u00f6nnte? \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich blickte den n\u00e4chsten Baum nach oben. <em>\u00bb Ein Versuch ist es jedenfalls wert. \u00ab<\/em> Ich setzte den Rucksack ab, holte ein Seil und einen Wurfhaken hervor und knotete beides zusammen. <em>\u00bb Wer ist gut in Werfen? \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Echsenschl\u00e4chter schaute mich kurz \u00fcberrascht an, bevor er antwortete. <em>\u00bb Ich kann\u2019s hochwerfen, sollte ja nicht so schwer sein. \u00ab&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich nickte zufrieden und reichte den Wurfhaken samt Seil weiter. <em>\u00bb Gut. M\u00f6glichst hoch, dann hab ich es leichter. Danke. Und such mir einen stabilen Baum aus, ich hab keine Lust abzust\u00fcrzen. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Echsenschl\u00e4chter n\u00e4herte sich schlie\u00dflich einem Baum, der ihm geeignet erschien, drehte den Wurfhaken mehrfach im Kreis und schleuderte ihn dann in die H\u00f6he. Der Stahl verfing sich sogleich in der Baumkrone und hielt auch, nachdem er sich kurz daran geh\u00e4ngt hatte. Dann sollte es mich auch aushalten. <em>\u00bb Fr\u00f6hliches Klettern \u00ab<\/em> w\u00fcnschte er mir noch, als er mir das Seil \u00fcberreichte. Ich nickte ihm dankend zu.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Du schaffst das schon Kari. Du darfst nur nicht herunter fallen. \u00ab<\/em> meinte Messer grinsend, w\u00e4hrend sie ihre Zeichnung immer weiter verfeinerte. Ich drehte mich mit einem Schmunzeln noch einmal zu ihr um. <em>\u00bb Darf ich nicht? Bekomme ich sonst Schimpfe? \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bbMmmhm\u2026 \u00ab<\/em> nickte Messer gewichtig. <em>\u00bb Der Boden kann da mit ziemlich.. einschl\u00e4giger Wortgewalt um sich werfen. \u00ab<\/em> Ich konnte sie nicht grinsen sehen, aber in ihren Augen blitzte der Schalk. Ich schnaubte, drehte mich zu dem Baum um und begann meinen Aufstieg. <em>\u00bb Gutes Argument\u2026 \u00ab<\/em> murmelte ich beim klettern. <em>\u00bb \u2026 es gibt sch\u00f6neres, als vom Boden den Hintern versohlt zu bekommen. \u00ab<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Oder? \u00ab<\/em> fragte Messer und blickte kurz zu mir hoch, bevor sie sich wieder in ihre Zeichnung vertiefte. Ich erreichte schlie\u00dflich die Baumkrone, machte es mir dort halbwegs gem\u00fctlich, nahm das Fernrohr heraus und richtete es wieder auf den Turm. Man konnte tats\u00e4chlich von dieser Warte aus mehr erkennen. Nicht nur den Untoten im Turm, sondern auch einen Troll und zwei dieser roten Sauroks auf dem Boden. Dahinter sah ich ein St\u00fcck der Dorfmauer und ein gerade erst vor kurzem abgebranntes Haus. Der Bach floss direkt durch das Dorf hindurch und endete an einem Wasserfall. Keine Pandaren waren zu sehen. Das war ein schlechtes Zeichen. Ich kletterte wieder hinunter und berichtete meinen Kameraden. Dann blickte ich nachdenklich auf die Runen. Ich wollte wissen, was genau in dem Dorf gespielt wird, doch diese verdammten Runen versperrten ein Weiterkommen. Konnte man\u2026 vielleicht? Ich blickt wieder zu meinen Kameraden. <em>\u00bb Ich hab eine Idee. M\u00f6glicherweise klappt es ja. Ich will die Runen da austricksen und ich dachte da an den Bach. Ich versuche unter Wasser die imagin\u00e4re Linie, die diese Runen an den B\u00e4umen bilden, zu \u00fcberqueren. Vielleicht reicht der Zauber, wenn dort denn einer ist, nur bis zum Boden und nicht ins Wasser hinein, hmm? \u00ab<\/em> Meine Kameraden waren skeptisch und rieten mir davon ab, ich hingegen war nicht aufzuhalten. Ich stieg kurzerhand ins Wasser und begann zu tauchen. Doch leider irrte ich mich. Als ich mich einer der Runen n\u00e4herte, leuchtete sie pl\u00f6tzlich auf und ein r\u00f6tlicher Strahl entstand zwischen ihr und mir. Es f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrden tausende Nadeln auf mich einstechen. Es tat h\u00f6llisch weh und ich lie\u00df mich sofort vom Wasser weg treiben. Zum Gl\u00fcck h\u00f6rte der Schmerz dann auf und die Verbindung zur Rune war wieder unterbrochen. Ich gab aber nicht auf und versuchte es noch ein zweites Mal, doch leider mit demselben Ergebnis. Ich trat klatschnass aus dem Wasser und zu meinen Kameraden, die das alles atemlos mit angesehen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb War wohl nichts\u2026 \u00ab<\/em> murmelte ich etwas entt\u00e4uscht. Die Rune, von der der Strahl ausgegangen war, leuchtete immer noch in einem r\u00f6tlichen Schein, wenn auch nicht sehr stark.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Der Untote aus dem Turm hatte eben noch zu uns gesehen und ist dann im Turm verschwinden. Das ist vermutlich kein gutes Zeichen. \u00ab<\/em> murmelte Messer, die die ganze Szene mit ihrem Fernrohr beobachtet hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u00bb Er ist verschwunden? Wir m\u00fcssen hier weg. Und zwar sofort. \u00ab<\/em> erwiderte Echsenschl\u00e4chter und ich nickt zustimmend. <em>\u00bb Dann Abmarsch\u2026 \u00ab<\/em> meinte ich und schnappte mir wieder meinen Rucksack. <em>\u00bb Achtet darauf, so wenig Spuren wie m\u00f6glich zu machen. \u00ab<\/em> Wir versuchten, unsere Spuren noch ein wenig zu verschleiern und machten uns dann auf den R\u00fcckweg. Dieser verlief ereignislos und wir kamen unbehelligt in unserem neuen Lager direkt am Meer an. Auf dem R\u00fcckweg schwor ich noch, zur\u00fcck zu kommen. Und ich sollte Recht behalten \u2026<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" id=\"book_footer\">Buchinformationen &amp; Anh\u00e4nge<\/h5>\n\n\n<div class=\"su-spoiler su-spoiler-style-fancy su-spoiler-icon-chevron su-spoiler-closed\" data-scroll-offset=\"0\" data-anchor-in-url=\"no\"><div class=\"su-spoiler-title\" tabindex=\"0\" role=\"button\"><span class=\"su-spoiler-icon\"><\/span>Total RP 3 Extended Item-Code (Klicken zum erweitern\u2026)<\/div><div class=\"su-spoiler-content su-u-clearfix 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