Geschichten einer Abenteurerin – Band 3

Die Sache mit der Höhle

Prolog

Was bisher geschah:

Nachdem ich in einer alten Burg zwei Gemälde Dieben abgenommen hatte, bekam ich von meinem Bekannten, dem Dicken, den Auftrag eine Art Vergrößerungsglas zu besorgen, dass sich Glas des versteckten Sehens nannte. Dieser Gegenstand befand sich in einem Turm in Westfall, in der Obhut eines Schwarzmagiers. Also reiste ich dahin, überlistete einige Wachen, schickte den Zauberer schlafen und erbeutete das gewünschte Artefakt. Das ging leider nicht ganz so Reibungslos vonstatten, wie gewünscht und ich kam mit einem Brummschädel und einigen blauen Flecken nach Hause. Das Glas ließ ich beim Dicken und kurierte mich einige Tage lang aus. Dann wurde ich wieder von meinem Bekannten gerufen.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 2

Die Sache mit dem Turm

Prolog

Was bisher geschah:

Ich hatte vom Dicken, wie ich meinen Bekannten nenne, der mich mit Aufträgen und Informationen versorgt, den Auftrag erhalten, zwei Leinwände von einer Diebesbande zu besorgen, die ihren Unterschlupf in einer alten Burg besaß. Ich schlich also in das Versteck und kehrte – etwas ramponiert, aber mit den gewünschten Bildern – von dort zurück. Noch am Abend übergab ich die Leinwände dem Dicken und begab mich dann in die fürsorglichen Hände meines Helden. Zwei Tage später bekam ich die Bitte überreicht, ich möge doch dem Dicken wieder einen Besuch abstatten.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 1

Die Sache mit der Burg

Prolog

Eine kurze Vorstellung:

Ich bin Kari Sha’thar, ehemals Kari Sturmtanz, eine Ren’dorei. Eigentlich sollte ich, wenn es nach dem Wunsch meiner Eltern ginge, einen Adligen aus Silbermond heiraten, doch ich entschied mich dagegen. Ich lief weg und machte allerlei Dummheiten, bis ich zu dem wurde, was ich nun bin und aus der Gemeinschaft der Sin’dorei ausgestoßen wurde. Seit dieser Zeit streife ich als Abenteurerin durch die Welt, erledigte Aufträge und schloss mich einer kleinen Söldnereinheit an, den Falkenklingen. Die Falkenklingen erledigten Aufträge, an die sich der gemeine Soldat nicht einmal mit der Kneifzange herantrauen würde. Leider wurde die Einheit nach einigen erfolgreichen Jahren aufgelöst. Seitdem übernehme ich die Vergabe von Aufträgen selber.

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Tagebuch von der Zeitlosen Insel

Die Seepocke hängt nun seit neun Tagen im dichten Nebel. Wir stecken in einer Flaute. Die Luft steht still, als ob sie eingefroren wäre. Hier folgen die – wahrscheinlich – letzten Worte von mir, Forscher J. M. Harrington, da ich ausgewählt wurde, eine kleine Gruppe Seeleute in einem Ruderboot auf eine Erkundungsfahrt durch den Nebel zu begleiten.

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Die Ruinen vom Palast Elunes

Folgende Aufzeichnungen, Forschungen, Interpretationen und Schlussfolgerungen sind von Lunaraa Mondsichel nach bestem Wissen und Gewissen getroffen worden.

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Gewitternacht

Kapitel I: Erste Schritte

Leise knarzte das Holz unter den leichten Lederstiefeln der jungen Frau… “Scheiße” murmelte sie leise, kaum hörbar. Sachte drückte sie sich an die Wand, als sie sich einer Ecke näherte, der mit einer schwarzen Kapuze bedeckte Kopf schob sich grade soweit, wie es nötig war, um um die Ecke zu schielen hervor. Die dunkelblauen Augen schauten den Gang hinunter, sachtes Licht schimmerte durch die Fenster in den Gang des Herrenhauses.

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