Geschichten einer Abenteurerin – Band 8

Die Falkenklingen – Die Untoten kommen!

Prolog

Vor diesem Auftrag hatte ich es noch nie mit Untoten zu tun bekommen und ich muss gestehen, ich müsste es auch niemals wieder. Ena hatte diesen Großauftrag an Land gezogen, der die meisten unserer Einheit beanspruchte. Wir rückten also mit großer Anzahl gegen Norden ab. Ziel war eine kleine Festung der Allianz, in dessen Nähe sich in den letzten Wochen immer wieder vereinzelte Untote blicken ließen. Nun berichteten Späher, eine große Anzahl Untoter wäre auf dem Marsch in Richtung Festung. Die regulären Verteidiger waren zu weniger, um einen geballten Angriff abzuwehren und Unterstützung war nicht in Sicht. Daher wurden wir engagiert. Nach der Einschätzung der Späher hatten wir keine zwei Tage mehr Zeit, die Verteidigung zu organisieren.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 7

Die Falkenklingen – Die kleine Heldin

Prolog

Ich bezeichne dieses Abenteuer gerne nach einer der Hauptprotagonisten, da das Abenteuer ohne sie so nicht hätte stattfinden können und der Erfolg vermutlich gegen Null tendiert hätte. Es war der erste Auftrag, den ich mit der kleinen Heldin durchführte und der ihr diesen Spitznamen einbrachte. Und anhand des Namens kann man wohl sehr gut feststellen, wie sehr sie mich beeindruckt hatte.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 6

Die Falkenklingen – Dorf im Nebel

Prolog

An das Abenteuer Dorf im Nebel erinnere ich mich mit Schmerzen, den so hatte das Abenteuer geendet. Mit Schmerzen. Dabei hatte das Ganze so interessant begonnen. Eine Zauberin war zu Ena, der Anführerin der Falkenklingen, gekommen und hatte um unsere Hilfe gebeten. Ich war bei der Besprechung nicht zugegen gewesen, so dass ich später nur Bruchstücke erfahren hatte, doch diese klangen recht spannend. Ein mysteriöses Dorf in dem seltsam entstellte Leichen auftauchten, Bewohner spurlos verschwanden und schließlich jeder, der das Dorf besuchen wollte, nicht mehr von dort zurückkam. Das reizt doch einen richtigen Abenteurer, dort nach dem Rechten zu sehen, oder? Mich jedenfalls sofort. Ich war bereit der Zauberin zu helfen, die eine Bewohnerin des Nachbardorfs war und sich Sorgen machte. Auch um ihr Dorf. Was auch immer passiert war, es konnte ja auch auf andere Siedlungen übergreifen.

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Die Tapferkeit des Odyn

Odyns Heldentaten im Verlauf der Geschichte.

Odyn sagte einst, dass jeder Krieger der Vrykul eine Geschichte zu erzählen hätte. Manche handeln von tapferen Taten und selbstloser Aufopferung. Andere sind Geschichten über Stärke und Eroberungen.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 5

Die Falkenklingen – Bösewichte in der Stadt

Prolog

Die Falkenklingen

Die Falkenklingen wurden von der Söldnerin Enaviel Sena’rel, eine Leerenelfe,  in Erinnerung an eine noch ältere Söldnereinheit gegründet und von ihr auch die ganze Zeit geleitet. Nachdem sie sich zur Ruhe gesetzt hatte, wurde die Einheit aufgelöst. 

Die Falkenklingen haben besonders heikle oder schwere Aufträge angenommen, die andere Einheiten nicht einmal mit der Kneifzange angefasst hätten. In ihrer kurzen Zeit des Bestehens war die Einheit sehr erfolgreich und hatte fast jeden Auftrag siegreich abgeschlossen. Da die Truppe viele sehr unterschiedliche Individuen beherbergte, die alle sehr prägnante Eigenheiten hatten – typisch für Söldner – gab es durchaus viele Reibereien. Aber in einigen Situationen hatten die einzelnen Eigenheiten auch ihren Vorteil, insbesondere wenn jeder auf seinem Fachgebiet arbeiten konnte.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 4

Die Sache mit dem Schatz

Prolog

Was bisher geschah:

Nachdem ich, im Auftrag des Dicken, einigen Dieben in einer verfallenen Burg zwei Gemälde abgenommen und von einem Zauberer in seinem Eigenheim eine Art Vergrößerungsglas besorgt hatte, offenbarten die Gemälde ihr Geheimnis. Eine Schatzkarte, die ein Versteck des Schwarzmagiers Ean Graeme zeigte. Besagtes Versteck war eine Höhle in den Bergen, irgendwo auf dem Weg zur Spitze. Meine erste Reise dorthin endete jedoch eher auf halben Weg, als ich in einen Hinterhalt geriet, den ich nur um Haaresbreite und ordentlich lädiert überlebte. Ich zog mich vorerst zurück und leckte meine Wunden. Aber ich würde wiederkommen.

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Des Magisters neue Kleider

Vor vielen Jahren lebte ein Magister, der so ungeheuer viel auf neue Kleider hielt, daß er all’ sein Geld dafür ausgab, um recht geputzt zu sein. Er kümmerte sich nicht um politischen Angelegenheiten, kümmerte sich nicht um gesellschaftliche Zusammenkünfte, und liebte es nicht, in den Immersangwald zu fahren, außer um seine neuen Kleider zu zeigen Er hatte einen Robe für jede Stunde des Tages, und ebenso wie man von einem Gardisten sagt, er ist am Tor, so sagte man hier immer: »Der Magister ist in der Garderobe!«

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Eine pandarische Herbstnacht

Hinter dem Tempel kann man zwei Bäume außerhalb der Mauer sehen. Der eine ist ein Kirschblütenbaum und der andere ist auch ein Kirschblütenbaum. Nachts, auf dieser Seite des Himmels, ist es seltsam und weit. In meinem Leben habe ich noch nie so einen merkwürdigen und hohen Himmel gesehen.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 3

Die Sache mit der Höhle

Prolog

Was bisher geschah:

Nachdem ich in einer alten Burg zwei Gemälde Dieben abgenommen hatte, bekam ich von meinem Bekannten, dem Dicken, den Auftrag eine Art Vergrößerungsglas zu besorgen, dass sich Glas des versteckten Sehens nannte. Dieser Gegenstand befand sich in einem Turm in Westfall, in der Obhut eines Schwarzmagiers. Also reiste ich dahin, überlistete einige Wachen, schickte den Zauberer schlafen und erbeutete das gewünschte Artefakt. Das ging leider nicht ganz so Reibungslos vonstatten, wie gewünscht und ich kam mit einem Brummschädel und einigen blauen Flecken nach Hause. Das Glas ließ ich beim Dicken und kurierte mich einige Tage lang aus. Dann wurde ich wieder von meinem Bekannten gerufen.

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Geschichten einer Abenteurerin – Band 2

Die Sache mit dem Turm

Prolog

Was bisher geschah:

Ich hatte vom Dicken, wie ich meinen Bekannten nenne, der mich mit Aufträgen und Informationen versorgt, den Auftrag erhalten, zwei Leinwände von einer Diebesbande zu besorgen, die ihren Unterschlupf in einer alten Burg besaß. Ich schlich also in das Versteck und kehrte – etwas ramponiert, aber mit den gewünschten Bildern – von dort zurück. Noch am Abend übergab ich die Leinwände dem Dicken und begab mich dann in die fürsorglichen Hände meines Helden. Zwei Tage später bekam ich die Bitte überreicht, ich möge doch dem Dicken wieder einen Besuch abstatten.

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